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 Betreff des Beitrags: VAUNET: Fernsehpiraterie verursacht wirtschaftlichen Schaden von 700 Millionen Euro
#1BeitragVerfasst: 31. Aug 2018, 07:03 
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VAUNET: Fernsehpiraterie verursacht wirtschaftlichen Schaden von 700 Millionen Euro
Mon, 27. Aug 2018

Die Nutzung illegaler Live-TV-Signale ist ein Massenphänomen und gefährdet massiv die Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftliches Gutachten der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia, welches im Auftrag vom VAUNET – Verband Privater Medien durchgeführt wurde.

Demnach nutzen 1,9 Millionen Personen in Deutschland regelmäßig illegale Live-TV-Signale und ersetzen dadurch in hohem Maße die Nutzung legaler Bewegtbildangebote. Zu den meistgenutzten illegalen linearen TV-Inhalten gehören insbesondere Sport, fiktionale Inhalte und Dokumentationen. Den Medienunternehmen entgehen damit Einnahmen von mehr als 430 Millionen Euro pro Jahr. Insgesamt, also inklusive der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen, liegt der Umsatzschaden sogar bei rund 700 Millionen Euro. Damit verbunden sind Steuerausfälle von jährlich 170 Millionen Euro.

Besonders intensiv ist die Fernsehpiraterie bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 23 Jahren: Fast ein Drittel der Gesamtnutzung illegaler linearer TV-Streams entfällt auf diese Altersgruppe. Den höchsten Anteil illegaler Nutzung machen junge Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren aus: 12 Prozent der Zielgruppe nutzen regelmäßig illegale lineare TV-Streams, im Durchschnitt 90 Minuten pro Tag. Die überwiegende Mehrheit der jungen Männer bewerten den Zugang zu illegalen TV-Inhalten als einfach oder sehr einfach.

Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia: „Die Ergebnisse aus Messung, Befragung und Schadensmodellierung sind eindeutig: Die Nutzung illegaler Live-TV-Signale ist ein Massenphänomen mit gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.“

Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung Markt- und Geschäftsentwicklung des VAUNET: „Für private Medienanbieter kommen die illegal gekaperten, veränderten und am Rechteinhaber vorbei vermarkteten TV-Signale einer Enteignung gleich. Programm-investitionen und Angebotsvielfalt in Deutschland werden dadurch stark beschnitten.“

Dr. Harald Flemming, Geschäftsführer des VAUNET: „Die Rechtsdurchsetzung zum Schutz der Signalintegrität muss eine Priorität der Medien- und Wirtschaftspolitik sein. Andernfalls drohen erhebliche negative Folgen für den Produktionsstandort und die Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland.“

Das Gutachten wurde auf Basis einer passiven Messung der Online-Aktivität von über 2.000 Nutzern in Kombination mit einer Nutzerbefragung in Form einer repräsentativen Online-Befragung von mehr als 550 Nutzern illegaler linearer TV-Streams erstellt. Der Befragungszeitraum der Online-Befragung fand vom 20. Juni 2018 bis zum 27. Juni 2018 statt. Schwerpunkt des Gutachtens und der Analyse sind illegal verbreitete, lineare Free-TV- und Pay-TV-Streams. Darüberhinausgehende Nutzung und Schäden, die durch illegale Downloads oder das illegale Streaming auf Abruf entstehen, wurden nicht erfasst. Zusätzlich ist zu beachten, dass aufgrund von sozial unerwünschten Antworten die tatsächliche Nutzung illegaler linearer TV-Streams gegenüber den Befragungsergebnissen nochmals höher ausfallen können. www.vau.net

Quelle: SatelliFax


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 Betreff des Beitrags: Re: VAUNET: Fernsehpiraterie verursacht wirtschaftlichen Schaden von 700 Millionen Euro
#2BeitragVerfasst: 31. Aug 2018, 07:17 
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• VAUNET: Fernsehpiraterie verursacht wirtschaftlichen Schaden von 700 Millionen Euro

Zitat:
Die Nutzung illegaler Live-TV-Signale ist ein Massenphänomen und gefährdet massiv die Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland.
Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftliches Gutachten der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia, welches im Auftrag vom VAUNET – Verband Privater Medien durchgeführt wurde.


Wie kann die Nutzung von Live-TV-Signalen gleich welcher Art die Medien- und Meinungsvielfalt gefährden, dazu noch massiv??
Durch die Nutzung wird doch eine Meinungsvielfalt erst möglich!
Und durch sog. illegale TV-Signale wird die Medienvielfalt erhöht, sei es dadurch dass ein Mehr von Signalen vorhanden ist und die Anbieter ihre Geschäftsgebahren überdenken sollten und müssen oder dadurch, dass der Zuschauer erst durch diese "illegalen TV-Signale" in die Lage versetzt wird, diese wahrzunehmen!
Ohne diese würden die Zuschauer ja gar nichts über den Inhalt erfahren, da sie sich die Wucherpreise der Anbieter nicht leisten können oder wollen.


...im Auftrag des Verbandes Privater Medien. Tja, wer hätte das gedacht.
Wie würde wohl ein neutrales Gutachten im Auftrag einer neutralen Gruppe aussehen?




Zitat:
Demnach nutzen 1,9 Millionen Personen in Deutschland regelmäßig illegale Live-TV-Signale und ersetzen dadurch in hohem Maße die Nutzung legaler Bewegtbildangebote. Zu den meistgenutzten illegalen linearen TV-Inhalten gehören insbesondere Sport, fiktionale Inhalte und Dokumentationen.

Den Medienunternehmen entgehen damit Einnahmen von mehr als 430 Millionen Euro pro Jahr. Insgesamt, also inklusive der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen, liegt der Umsatzschaden sogar bei rund 700 Millionen Euro. Damit verbunden sind Steuerausfälle von jährlich 170 Millionen Euro.


Nachdem seinerzeit bei und von Premiere aus der Luft gegriffene etwa 1,5 Millionen "Schwarzseher" als Schädlinge ausgemacht wurden und ja nach einem Systemwechsel, Gesundung zu Lasten der Steuerzahler in Verbindung Namenswechsel zu Sky diesen endlich das Geld aus der Tasche gezogen werden sollte ("Schwarzseher" also ausgemerzt werden sollten), werden nun also allen Prophezeihungen zum Trotze 1,9 Millionen Personen "gestasit" (vorab erstmal als schuldig verurteilt).

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde die Berechnungen wieder einmal allesamt zu Lasten der Beschuldigten und zum Vorteil der gierigen Anbieter angestellt. Dass nur ein Bruchteil tatsächlich auch im Ernstfall auf die Wucherpreise der Anbieter zuschlagen würde, ist ausversehen außer 8 gelassen worden.
Somit wären auch die Wertschöpfungsstufen sozusagen wertfrei.




Zitat:
Besonders intensiv ist die Fernsehpiraterie bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 23 Jahren: Fast ein Drittel der Gesamtnutzung illegaler linearer TV-Streams entfällt auf diese Altersgruppe. Den höchsten Anteil illegaler Nutzung machen junge Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren aus: 12 Prozent der Zielgruppe nutzen regelmäßig illegale lineare TV-Streams, im Durchschnitt 90 Minuten pro Tag. Die überwiegende Mehrheit der jungen Männer bewerten den Zugang zu illegalen TV-Inhalten als einfach oder sehr einfach.


Wer will es ihnen verdenken, diese Gruppe ist sicherlich nicht druchgehend mit Reichtum gesegnet, um sich die "Angebote" leisten zu können.



Zitat:
Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia: „Die Ergebnisse aus Messung, Befragung und Schadensmodellierung sind eindeutig: Die Nutzung illegaler Live-TV-Signale ist ein Massenphänomen mit gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.“

Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung Markt- und Geschäftsentwicklung des VAUNET: „Für private Medienanbieter kommen die illegal gekaperten, veränderten und am Rechteinhaber vorbei vermarkteten TV-Signale einer Enteignung gleich. Programm-investitionen und Angebotsvielfalt in Deutschland werden dadurch stark beschnitten.“

Dr. Harald Flemming, Geschäftsführer des VAUNET: „Die Rechtsdurchsetzung zum Schutz der Signalintegrität muss eine Priorität der Medien- und Wirtschaftspolitik sein. Andernfalls drohen erhebliche negative Folgen für den Produktionsstandort und die Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland.“


Das ist nicht neu. Das gibt es seit der Einführung solcher Wucher"-Angebote". Über die Folgen hätten sich die "Anbieter" zuerst Gedanken machen müssen, nicht erst jetzt. Aber selbst dann wären sie wohl nicht von ihrem Ausbeuter-Prinzip abgewichen.
Statt über Enteignung zu jammern, würde ein Nachdenken und Korrigieren der eigenen Fehler nützlich sein. Die Angebotseinfalt privater Anbieter ist dadurch nicht gefährdet.
Typisch der Ruf nach der Kavallerie! Dabei ist das Recht ohnehin schon durchsetzt von "Anbieter"-Bestechung, Gesetze manipuliert zu Lasten der Zuschauer. Mehr negative Folgen zur Meinungsverdummung durch private "Anbieter" geht wohl kaum.



Zitat:
Das Gutachten wurde auf Basis einer passiven Messung der Online-Aktivität von über 2.000 Nutzern in Kombination mit einer Nutzerbefragung in Form einer repräsentativen Online-Befragung von mehr als 550 Nutzern illegaler linearer TV-Streams erstellt. Der Befragungszeitraum der Online-Befragung fand vom 20. Juni 2018 bis zum 27. Juni 2018 statt. Schwerpunkt des Gutachtens und der Analyse sind illegal verbreitete, lineare Free-TV- und Pay-TV-Streams. Darüberhinausgehende Nutzung und Schäden, die durch illegale Downloads oder das illegale Streaming auf Abruf entstehen, wurden nicht erfasst. Zusätzlich ist zu beachten, dass aufgrund von sozial unerwünschten Antworten die tatsächliche Nutzung illegaler linearer TV-Streams gegenüber den Befragungsergebnissen nochmals höher ausfallen können.



Trotz Bedenken zur Legalität der Messung mag die Erfassung (das Sammeln der Daten) noch in Ordnung sein, bei der Auswertung jedoch wurde nur das genutzt, was für die Auftraggeber des Gutachtens nützlich schien und die sog. Bösen in noch schlechterem Licht dastehen lässt.
Das belegt auch die Tatsache, dass "sozial unerwünschte Antworten" keine Berücksichtigung finden. In diesen könnten sich nämlich Hinweise finden, die das Gutdünken ad absurdum führen würden.
Im Übrigen stellen private "Anbieter" von sich aus klar, dass sie Sozial-Schwachen keinerlei Entgegenkommen zeigen, dass sie keine Sozialstation sein wollen.
Soviel zu unsozialem Verhalten...

Zusammengefasst lässt sich dieses Gutdünken wie folgt beschreiben:
Möglicherweise hätten die enthaltenen Buchstäbchen in beliebiger Reihenfolge zusammengesetzt mehr Sinn ergeben.



Zur Klarstellung: Die Anmerkungen beziehen sich auf die veröffentlichte Meldung (Kurzfassung des Gutachtens) und sind weder Ermutigung noch Aufforderung zur Nachahmung der beanstandeten Nutzung von Live-TV-Signalen.


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